Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) 2018 über die NRW.Bank

Die Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum ist nunmehr von den Restriktionen der Vorgängerregierung befreit und in allen Teilen des Landes NRW wieder möglich. Die Höhe der Förderbeträge  richtet sich nach der Gemeinde, in der Sie das Förderobjekt bauen oder kaufen wollen. Die Gemeinden sind entsprechend dem Kostenniveau in jetzt vier Kategorien aufgeteilt. Eine Familie mit zwei Kindern kann z.B. in Bad Driburg, egal, ob Erwerb einer Gebrauchtimmobilie oder für deren Neubau, folgende Förderdarlehen erhalten:

Basisförderung 70.000 €, Familienbonus für 2 Kinder 30.000 €, Bonus für die Barrierefreiheit 10.000 € = 110.000 € Fördersumme.

Hinzu kommt ein Tilgungsnachlass  oder Teilschulderlass von 7,5 % der Fördersumme = 8.250 €, so dass statt der Fördersumme von 110.000 € nur noch 101.750 € zurück zu zahlen sind. Gleichzeitig wird dieser Tilgungsnachlass als Eigenkapitalersatz für den in bar zu erbringenden Teil angerechnet. Der Zinssatz und lfd. Verwaltungskostenbeitrag von zusammen 1,0 % p.a. gilt jetzt sogar für 20 Jahre, da erst nach Ablauf dieser Zeit die erste Einkommensprüfung erfolgt.

 

Der Unterschied in der Förderung von Gebrauchtimmobilie und Neubauten liegt nunmehr lediglich noch darin, dass ein Neubau-Darlehen mit 1 %, ein Darlehen für bereits bestehende Objekte mit 2 % zu tilgen ist. Jedoch ist der Ansatz für die Betriebskosten je qm vom Baujahr des Gebäudes abhängig.

Jedenfalls wird durch diese Förderbeträge dem Bau- bzw. Kaufwilligen die Möglichkeit geschaffen, mit verhältnismäßig wenig Eigenkapital eine mietähnliche Belastung zu erzielen. Wir sind der Auffassung, es gibt keine bessere Altersvorsorge!

 Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, sprechen Sie uns einfach an.

Unsere Beratung ist kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts!